Baubiologie - Wissenschaft und Spekulation
Ein Blick auf die Gegenwart und die Zukunft der Baubiologie

Ein heiß diskutiertes Thema im Bereich der Baubiologie ist die wissenschaftliche Anerkennung verschiedener Verfahren und die Bewertung möglicher Beeinflussungen - beispielsweise beim Thema Mobilfunk. Ob und wie sehr die „Handystrahlung“ nun schädlich ist oder nicht, ist seit Jahren in der Diskussion - nicht nur in der Baubiologie. Gibt es tatsächlich bei zu starker Einwirkung der hochfrequenten Funkwellen aus den allgegenwärtigen Taschentelefonen und Mobilfunkmasten negative Auswirkungen auf Gehirnwellen, Blutzusammensetzung und andere körperliche Faktoren? Sind Handys gar verantwortlich für Gehirntumore?
In umstrittenen Studien und Gutachten werden immer neue Ergebnisse festgestellt - und regelmäßig von der nächsten Untersuchung widerlegt. Wie auch immer solche Diskussionen eines Tages enden werden, dass es nicht schaden kann, solche Einflüsse so weit wie möglich auszuschließen wird niemand ernstlich bestreiten. Wer sich dafür interessiert, im Wohn- und Arbeitsbereich möglichst umfassend für Gesundheit und Wohlbefinden zu sorgen, wird sich im Zweifel von seriösen Fachleuten beraten lassen.
Denn selbst, wenn die schädliche Wirkung mancher Faktoren umstritten ist, so gibt es doch klare und kaum bestreitbare Kriterien für die Feststellung und Messung der Einflüsse und für die Wirksamkeit von Verfahren zur Abschirmung oder Beseitigung von Störungen. Mindestens so umstritten wie die Schädlichkeit von Handy- und Funkwellen ist das Thema Elektrosmog. Dass die elektromagnetischen Wirkungen von Stromleitungen und Geräten existieren ist keine Frage. Dass sie auf den menschlichen Körper einwirken ist auch unbestreitbar. Aber welche genaue Wirkung sie haben, ob und wie sie wirklich Schäden und Krankheiten hervorrufen, ist streng wissenschaftlich (noch) nicht zweifelsfrei bewiesen. Aber auch hier gibt es immerhin etablierte Methoden, um zum Beispiel die Wirksamkeit von Abschirmungen festzustellen. Und sich vor etwas zu schützen, das – auch nur möglicherweise - schädigend wirkt, kann nicht ganz verkehrt sein.
